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Tularämie (Hasenpest)
Tularämie (Hasenpest)Tularämie (Hasenpest): UrsachenStand: 31. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz ErregerDer Tularämie (Hasenpest) liegen als Ursachen Infektionen mit einem bestimmten, von Tieren auf den Menschen übertragbaren Erreger zugrunde: dem Bakterium Francisella tularensis (gelegentlich auch als Pasteurella tularensis bezeichnet). Francisella tularensis ist ein sehr kleines, stäbchenförmiges Bakterium. Wärme (60 Grad Celsius) und herkömmliche Desinfektionsmittel können es zerstören, gegenüber Kälte ist es jedoch widerstandsfähig: In gefrorenem Hasenfleisch kann der Tularämie-Erreger bis zu drei Jahre überdauern. Das Reservoir für den Erreger stellen Parasiten dar, die zu den auf der Körperoberfläche lebenden Parasiten (sog. Ektoparasiten) gehören: zum Beispiel Flöhe, Läuse, Wanzen oder Zecken. ÜbertragungswegFür die Ansteckung des Menschen mit der Tularämie (Hasenpest) kommen verschiedene Ursachen infrage. Der Übertragungsweg führt in der Regel von blutsaugenden Parasiten über kleine Säugetiere zum Menschen: Parasiten wie Flöhe, Läuse, Wanzen oder Zecken übertragen den Tularämie-Erreger auf Säugetiere wie Hasen, Wildkaninchen, Mäuse, Ratten oder Eichhörnchen. Haustiere wie Schafe, Schweine, Rinder, Hunde oder Katzen können sich ebenfalls mit dem Erreger infizieren. Der Mensch kann sich dann wie folgt anstecken:
Theoretisch ist die Tularämie auch von Mensch zu Mensch übertragbar. Weiterlesen: Tularämie (Hasenpest): Ursachen – Inkubationszeit Das könnte Sie auch interessieren
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