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Tularämie (Hasenpest)

Tularämie bei Tieren

Stand: 31. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Die Tularämie (Hasenpest) ruft bei Tieren teils andere Symptome hervor als beim Menschen. Etwa zwei bis drei Tage nach der Infektion mit dem Tularämie-Erreger kommt es zu einer Septikämie, das heißt einer Gesamtinfektion, bei der sich die Erreger im Körper über das Blut verbreitet haben. Die infizierten Tiere fallen durch Schwäche, Fieber und eine erhöhte Atemfrequenz auf. Lymphknoten und Milz sind vergrößert. Erkrankte Tiere verlieren ihre Scheu. Hasen und Kaninchen sterben in der Regel innerhalb von vier bis 13 Tagen an einer Blutvergiftung; andere Tierarten sind nicht so anfällig wie Hasen oder Kaninchen. Viele Jagdhunde sind widerstandsfähig (resistent) gegen die Tularämie, zeigen im Fall einer Ansteckung jedoch staupeähnliche Symptome.

Weiterlesen: Tularämie (Hasenpest): Diagnose

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