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Tularämie (Hasenpest)

Tularämie (Hasenpest): Diagnose

Stand: 31. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei der Tularämie (Hasenpest) erfolgt die Diagnose in der Regel zunächst anhand der beim Menschen häufigsten Symptome: Das Hautbild ist (durch Geschwüre) verändert und die Lymphknoten sind meist geschwollen. Da die Tularämie ähnlich verlaufen kann wie ein grippaler Infekt und häufig von selbst ausheilt, bleibt die Diagnose oft aus.

Um die Tularämie-Diagnose zu sichern, ist es nötig, den Erreger – das Bakterium Francisella tularensis – direkt nachzuweisen: Hierzu entnimmt der Arzt eine Blutprobe und lässt die darin enthaltenen Bakterien anschließend in Labormäusen anzüchten. Aufgrund der hohen Infektionsgefahr geschieht dies ausschließlich in speziellen Laboren mit Biosicherheitsstufe 3. Indirekt sind die Bakterien möglicherweise in der zweiten Woche nach Ausbruch der Hasenpest durch einen Anstieg spezifischer Antikörper im Blutserum der Betroffenen nachweisbar.

Weiterlesen: Tularämie (Hasenpest): Therapie

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