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Tuberkulose(Stand: 27. Mai 2009) Die Tuberkulose, auch Schwindsucht genannt, ist eine chronisch verlaufende Infektionskrankheit. Die Erkrankung ist weltweit verbreitet und gewinnt heutzutage auch in den Industriestaaten durch HIV und Immigration wieder an Bedeutung. Weltweit sterben jährlich etwa zwei Millionen Menschen an Tuberkulose. Schlechter Ernährungszustand, schlechte soziale Verhältnisse und ein geschwächtes Immunsystem begünstigen Infektion und Erkrankung. Krankheitsauslöser sind Tuberkel-Bakterien (Mycobacterium tuberculosis), die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden. Kurze Zeit nach der Infektion mit dem Erreger entsteht die Primärtuberkulose, die durch einen isolierten Entzündungsherd meist in der Lunge, der sich in der Folge abkapselt, gekennzeichnet ist. Die Erreger können sich jedoch auch unbemerkt im Körper ausbreiten. Nach vielen Jahren entsteht dann durch Reaktivierung die Postprimärtuberkulose mit fortschreitender Entzündung in Lunge, Nieren, Knochen oder anderen Organen. Weiterlesen: Tuberkulose: Definition Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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