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Tsutsugamushi-Fieber

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (23. Januar 2015)

© Jupiterimages/PhotoDisc

Das Tsutsugamushi-Fieber – auch japanisches Fleckfieber genannt – ist eine ernstzunehmende, akut verlaufende Infektionskrankheit, die vor allem in Zentral,- Ost- und Südostasien, Indien, Ozeanien und Nordaustralien verbreitet ist.

Das Tsutsugamushi-Fieber wird durch eine Infektion mit der Bakterienart Orienta tsutsugamushi (früher auch als Rickettsia tsutsugamushi bezeichnet) ausgelöst. Milben übertragen den Erreger durch Stiche.

Nach einer Inkubationszeit von 6 bis 21 Tagen treten die ersten Symptome auf. Bei etwa der Hälfte der Betroffenen ist ein rotes Knötchen an der Stelle sichtbar, wo die Milbe zugestochen und die Bakterien übertragen hat. Außerdem schwellen die benachbarten Lymphknoten an. Typischerweise beginnt das Tsutsugamushi-Fieber plötzlich mit Beschwerden wie:

Im weiteren Verlauf tritt ein über den ganzen Körper verteilter, fleckförmiger Hautausschlag auf. Die Beschwerden ähneln denen bei Fleckfieber. Ohne Therapie kann das Tsutsugamushi-Fieber lebensbedrohliche Komplikationen hervorrufen, wie zum Beispiel eine Gehirnentzündung oder eine Herzmuskelentzündung entzünden.

Der Arzt behandelt das Tsutsugamushi-Fieber mit Antibiotika. Die Erkrankung kann unbehandelt schwer verlaufen – die Angaben zur Sterblichkeit bei Tsutsugamushi-Fieber liegen je nach Quelle zwischen 1 und 60 Prozent. Unter antibiotischer Behandlung ist die Prognose aber sehr gut.

Am besten schützt man sich vor dem Tsutsugamushi-Fieber, indem man Milbenstiche vermeidet. Personen, die sich in Risikogebieten aufhalten, erreichen das zum Beispiel durch geeignete Kleidung und spezielle Insektenabwehrmittel (sog. Repellents).


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