Startseite > Krankheiten > Trigeminusneuralgie > Verlauf
Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei der Trigeminusneuralgie sind Verlauf und Prognose uneinheitlich: Die Schmerzattacken können wochen- bis monatelang täglich mehrfach auftreten und im Anfangsstadium spontan (d.h. ohne Behandlung) zum Stillstand kommen. Diese Phasen völliger Schmerzfreiheit können mehrere Wochen bis Monate lang sein, bei 29 Prozent der Betroffenen bleibt es sogar bei nur einer Episode. In fast ebenso vielen Fällen führt die Trigeminusneuralgie jedoch zu drei oder mehr solchen Episoden. 21 Prozent aller Trigeminusneuralgien führen in den ersten fünf Jahren zu wiederholten Attacken. In den meisten Fällen gelingt es durch eine geeignete Therapie der Trigeminusneuralgie, zumindest vorübergehend Schmerzfreiheit zu erreichen. Keines der verfügbaren Therapieverfahren garantiert jedoch eine vollständige Heilung.
Eine Trigeminusneuralgie kann bei schwerem Verlauf die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Dies kann verschiedene Komplikationen nach sich ziehen: Wenn die Schmerzen solche Ausmaße annehmen, dass die Betroffenen sie als schier unerträglich empfinden, können sie Depressionen, Angstzustände und sogar Selbstmordgedanken entwickeln.
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