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Trichomoniasis (Trichomonaden-Infektion)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (27. Mai 2013)

Die Trichomoniasis (Trichomonaden-Infektion) gehört zu den sexuell übertragbaren Erkrankungen. Die Infektionskrankheit wird durch den Parasiten Trichomonas vaginalis verursacht.

Die Trichomoniasis kommt weltweit vor. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, vor allem ältere Frauen. Der Erreger ruft eine Entzündung der Schleimhäute der Geschlechtsorgane sowie der Harnwege hervor, die jedoch meist ohne Beschwerden abläuft. Nur etwa jeder dritte Betroffene entwickelt Symptome. Die Inkubationszeit – also der Zeitraum zwischen der Infektion und dem Auftreten erster Beschwerden – beträgt etwa 5 bis 28 Tage.

Wenn bei der Trichomoniasis Symptome auftreten, stehen Juckreiz im Genitalbereich, Ausfluss sowie Schmerzen im Vordergrund. Der Arzt diagnostiziert eine Trichomonaden-Infektion, indem er die Erreger in einem Abstrich nachweist oder eine kulturelle Anzucht der Erreger aus Gewebeproben anlegt. Zur Trichomoniasis-Therapie verschreibt der Arzt Antibiotika, zum Beispiel Metronidazol.

Illustration: Trichomonas vaginalis

Trichomonas vaginalis hat eine ovale bis birnenartige Form.

Normalerweise müssen Betroffene diese Medikamente nur einmalig einnehmen. Der Wirkstoff ist auch für Schwangere geeignet. Damit die Behandlung erfolgreich verläuft, ist es entscheidend, dass auch der Partner mitbehandelt wird. Die Heilungschance bei einer Trichomonaden-Infektion ist dann sehr gut.

Bei Beschwerden, die auf eine Trichomoniasis hindeuten, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Er kann die Infektion feststellen und gegebenenfalls eine Behandlung einleiten. Ohne eine angemessene Therapie können die Erreger monate- bis jahrelang überleben und für immer neue Beschwerden und Komplikationen sorgen.

Trichomonaden als Verursacher einer Trichomoniasis verbreiten sich über direkten Schleimhautkontakt beim Geschlechtsverkehr. Einer Trichomonaden-Infektion können Sie daher wirksam vorbeugen, indem Sie beim Geschlechtsverkehr Kondome verwenden. Schmierinfektionen sind dagegen sehr selten. Auf öffentlichen Toiletten reichen deshalb die normalen Hygienemaßnahmen aus, um sich nicht zu infizieren.






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