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Trichomoniasis (Trichomonaden-Infektion): Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. Juli 2014)

Die Trichomoniasis (Trichomonaden-Infektion) ist eine durch Parasiten hervorgerufene Infektionskrankheit. Sie führt zu einer Entzündung der Schleimhäute der Geschlechtsorgane und der Harnwege. Trichomoniasis wird durch Geschlechtsverkehr übertragen und gehört somit zu den sexuell übertragbaren Krankheiten (engl. sexually transmitted diseases = STD).

Häufigkeit

Die Trichomoniasis (Trichomonaden-Infektion) ist die häufigste heilbare, sexuell übertragbare Krankheit. Der Erreger Trichomonas vaginalis kommt weltweit vor.

Gemeinsam mit den Erregern der Syphilis, der Gonorrhoe und Chlamydien sorgt Trichomonas vaginalis nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich für 500 Millionen neue Fälle sexuell übertragbarer Infektionen.

Eine Trichomonaden-Infektion kommt bei Frauen häufiger vor als bei Männern. Ältere Frauen sind häufiger mit Trichomonaden infiziert als jüngere. Symptome einer Trichomoniasis treten aber nur bei der Hälfte der Infizierten auf.






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