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Trichomonaden-Infektion (Trichomoniasis): Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Juli 2015)

Die Trichomonaden-Infektion (Trichomoniasis) ist eine Infektionskrankheit, die durch den Parasiten Trichomonas vaginalis hervorgerufen wird. Sie führt zu einer Entzündung der Schleimhäute der Geschlechtsorgane und der Harnwege. Trichomonaden werden durch Geschlechtsverkehr übertragen und gehören somit zu den sexuell übertragbaren Krankheiten (engl. sexually transmitted diseases = STD).

Häufigkeit

Die Trichomonaden-Infektion ist die häufigste heilbare, sexuell übertragbare Krankheit. Der Erreger Trichomonas vaginalis kommt weltweit vor.

Gemeinsam mit den Erregern der Syphilis, Gonorrhoe und Chlamydien sorgt Trichomonas vaginalis nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich für 500 Millionen neue Fälle sexuell übertragbarer Infektionen. Im Jahr 2008 gab es schätzungsweise 267,4 Millionen Infektionen allein durch Trichomonas vaginalis.

Trichomonaden-Infektionen kommt bei Frauen häufiger vor als bei Männern. Ältere Frauen sind häufiger mit Trichomonaden infiziert als jüngere. Symptome einer Trichomoniasis treten aber nur bei der Hälfte der Infizierten auf.



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