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Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
In der Regel verläuft eine Toxoplasmose harmlos – in der Schwangerschaft oder für immungeschwächte Menschen stellt die Infektion jedoch ein Risiko dar. Einfache Verhaltensregeln können eine Toxoplasmose aber wirkungsvoll verhindern.
Erreger der Toxoplasmose ist ein Parasit namens Toxoplasma gondii. Da er Säugetiere, Vögel und Menschen befällt, gehört die Toxoplasmose zu den sogenannten Zoonosen, also zu den zwischen Tieren und Menschen übertragbaren Erkrankungen. Zwischenwirte des Parasiten sind verschiedene Säugetiere und Vögel, Endwirte sind immer Katzen. Der Mensch kann sich mit dem Toxoplasmose-Erreger über den Kot der Katze, etwa beim Reinigen der Katzentoilette, infizieren. Daneben ist die Toxoplasmose-Übertragung auch durch den Genuss von rohem beziehungsweise nicht vollständig durchgekochtem Fleisch möglich.
In seltenen Fällen zeigt sich eine Toxoplasmose durch grippeähnliche Symptome (z.B. leichtes Fieber, Abgeschlagenheit, geschwollene Lymphknoten), die von selbst wieder verschwinden. Meistens verläuft die Toxoplasmose jedoch ohne Beschwerden und bleibt daher unbemerkt. Schwerwiegend ist die Toxoplasmose in folgenden Fällen:
Um die Toxoplasmose zu diagnostizieren, bestimmt man die Antikörper im Blut. In der Schwangerschaft ist es ratsam, diesen Toxoplasmose-Test regelmäßig zu wiederholen. Eine Therapie der Toxoplasmose mit Antibiotika ist nur bei Risikopersonen und bei Auftreten von Beschwerden notwendig. Wer einmal eine Toxoplasmose durchgemacht hat, ist ein Leben lang immun – also vor einer erneuten Infektion geschützt.
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