Thymom: Verlauf & Prognose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Januar 2015)

Bei einem Thymom sind Verlauf und Prognose gut – auch bei bösartigen Tumoren. Am besten ist die Prognose, wenn das Thymom in einem frühen Krankheitsstadium entdeckt wird. Generell hängt der Verlauf der Erkrankung davon ab, wie weit sich das Thymom bereits ausgebreitet hat und ob die Ärzte es bei der Operation vollständig entfernen konnten.

Kann ein Thymuskarzinom nicht völlig entfernt werden, wird aber anschließend bestrahlt, so beträgt die 5-Jahres-Überlebensrate über 80 Prozent. Das heißt, fünf Jahre nach dem Eingriff leben mindestens 80 Prozent der behandelten Krebspatienten.

Nach abgeschlossener Behandlung des Thymoms sind weitere Kontrolluntersuchungen beim Arzt notwendig. Im Vordergrund stehen bildgebende Verfahren und Blutuntersuchungen. Die Thymom-Nachsorge soll mögliche Neubildungen (Rezidive) im Verlauf der Erkrankung aufdecken, um diese frühzeitig behandeln zu können. Da sich bei einem Thymom auch nach zehn Jahren noch Rezidive bilden können, ist die Nachsorge langfristig angelegt.


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