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Thymom

Thymom: Definition

Stand: 6. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Das Thymom ist ein Tumor des Thymus, einem lymphatischen Organ hinter dem oberen Brustbein. Es zählt zu den Tumoren des Mediastinums – dem Raum zwischen den beiden Lungenflügeln. Nach vorne begrenzt das Brustbein das Mediastinum, nach hinten die Brustwirbel. Innerhalb des Mediastinums befinden sich zum Beispiel das Herz, die Speiseröhre und die großen Blutgefäße.

Der Thymus spielt für die Entwicklung und Differenzierung der T-Lymphozyten eine wichtige Rolle. Das Thymusgewebe bildet sich mit Eintritt der Geschlechtsreife zurück und besteht im Erwachsenenalter nur noch aus einem Restkörper aus Fettgewebe mit geringen Thymusanteilen.

Häufigkeit

Tumoren des Thymus sind selten, gehören aber zu den häufigsten Tumoren des Mediastinums. Drei Viertel aller Thymome sind gutartigen Charakters. Pro Jahr erkranken in Deutschland rund 0,2 bis 0,4 pro 100.000 Einwohner. Thymome können in jedem Alter auftreten, sind jedoch zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr am häufigsten.

Weiterlesen: Thymom: Ursachen

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