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Thrombose, Blutgerinnsel

Veröffentlicht von: Carolin Grob (15. August 2014)

Unter einer Thrombose versteht man den Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel (Thrombus). Am häufigsten sind die tiefen Bein- und Beckenvenen davon betroffen.

Bei einer Thrombose kann es zu Symptomen wie Schmerzen und Schwellung der Wade oder des Beins kommen, abhängig davon, wo die Thrombose sitzt.

Wenn aufgrund der Beschwerden der Verdacht auf eine Thrombose besteht, muss der Arzt die Diagnose mit bildgebenden Verfahren sichern. Da der Therapie-Erfolg entscheidend davon abhängt, wie lange das Blutgerinnsel schon besteht, sollten diese Untersuchungen rasch erfolgen.

Eine Thrombose lässt sich durch eine Ultraschalluntersuchung, die sogenannte Kompressionssonographie, oder eine Röntgenuntersuchung der Venen mit Kontrastmittel, die Phlebographie, diagnostizieren. Um das Blutgerinnsel zu beseitigen, behandelt der Arzt mit blutverdünnenden Medikamenten (Heparin). Außerdem legt er einen Druckverband (Kompressionsverband) an, der das gesamte Bein oder den Arm umfasst. Auch angepasste Kompressionsstrümpfe eignen sich.

Jährlich erleidet in Deutschland etwa 1 von 1.000 Personen eine Thrombose. Frauen sind insgesamt etwas häufiger von einer Thrombose betroffen als Männer. Weiterhin spielen Alter, ethnische Zugehörigkeit und das Vorhandensein verschiedener Risikofaktoren eine Rolle.

Risikofaktoren für eine Thrombose sind unter anderem

Die Wahrscheinlichkeit, auf einem Langstreckenflug eine Reisethrombose zu bekommen, ist geringer, als häufig angenommen.

Bei einer Thrombose ist das vorrangige Ziel der Behandlung, das Gerinnsel (Thrombus) aufzulösen und den Blutfluss wiederherzustellen und zu verhindern, dass sich ein Teil des Gerinnsels löst und mit dem Blutsrom über das Herz in die Lunge gelangt und dort ein Gefäß verschließt (sog. Lungenembolie).

Bei Personen, die bereits eine Thrombose gehabt haben, ist das Risiko für eine weitere Thrombose erhöht. Wenn Risikofaktoren vorliegen, sollten Betroffene daher konsequent vorbeugende Maßnahmen einhalten, fachlich Thromboseprophylaxe genannt. So kann man zum Beispiel Kompressionsstrümpfe tragen, sich ausreichend bewegen (v.a. viel gehen), viel trinken oder die Beine hochlagern.






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