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Thrombose, Blutgerinnsel: Verlauf

Veröffentlicht von: Carolin Grob (15. August 2014)

Komplikationen

Bei einer Thrombose, also einem Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel (Thrombus), kann es im Verlauf zu verschiedenen Komplikationen kommen.

Die am meisten gefürchtete Komplikation ist die Embolie. Diese entsteht, wenn sich das Blutgerinnsel oder ein Teil davon löst und mit dem Blut fortgeschwemmt wird. Das Gerinnsel kann über die Venen und das rechte Herz in die Lunge gelangen und dort eine Lungenembolie verursachen. Bei bis zu jedem zweiten Betroffenen mit tiefer Beinvenenthrombose tritt als Komplikation eine Lungenembolie unterschiedlichen Schweregrads auf.

Eine ebenfalls ernst zu nehmende und lebensbedrohende Komplikation besteht, wenn Bakterien das Blutgerinnsel besiedeln und sich diese auf dem Blutweg ausbreiten (Blutvergiftung). Eine Therapie mit Antibiotika hilft dann.

In manchen Fällen entwickelt sich ein sogenanntes postthrombotisches Syndrom – es äußert sich durch eine sogenannte chronische venöse Insuffizienz. Darunter versteht man eine bleibende Venenschwäche mit den entsprechenden Folgen:

  • Wasser lagert sich im Gewebe ein (Ödem).
  • Es entstehen Krampfadern (Varizen).
  • Die Haut entzündet sich (Dermatitis).
  • Schließlich können sich Geschwüre (Ulcera) bilden.

Krampfadern entstehen, wenn das betroffene Gefäß verschlossen bleibt. Dann bilden sich Umgehungswege über die oberflächlichen Venen. Ist der Blutabstrom – besonders aus den Beinen – dauerhaft behindert, können sich dadurch Geschwüre (Ulcus cruris) bilden: das sogenannte offene Bein. Ein offenes Bein heilt in der Regel eher schlecht ab.






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