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Tetanus (Wundstarrkrampf)

Tetanus (Wundstarrkrampf): Therapie

Stand: 26. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei Tetanus (Wundstarrkrampf) gibt es kein direktes Gegenmittel gegen den auslösenden Giftstoff (das Tetanustoxin) – daher ist die Therapie des Wundstarrkrampfs hauptsächlich darauf beschränkt, die Symptome zu lindern. Dazu sind die folgenden Therapiemaßnahmen ratsam:

  • Gründliche chirurgische Säuberung der Wunde, durch die der Tetanus-Erreger eingedrungen ist. Durch breites Ausschneiden (Exzision) und offene Wundbehandlung gelangt mehr Sauerstoff in den Wundbereich – was dabei hilft, dass sich der Tetanus-Erreger Clostridium tetani nicht weiter vermehrt.
  • Hochdosierte Antibiotikagabe
  • Aktive Immunisierung, um die Bildung eigener Antikörper in Gang zu Setzen (Tetanus-Impfung)
  • Gabe von Antikörpern gegen das Tetanustoxin (sog. Tetanus-Immunglobulin), die den noch nicht im Gehirn angekommenen Giftstoff neutralisieren
  • Intensivmedizinische Überwachung
  • Medikamentöse Entspannung der Muskeln (Muskelrelaxation)
  • Gabe von Beruhigungsmitteln
  • Lagerung der Erkrankten in einem abgedunkelten und schallgeschützten – also reizarmen – Raum

Weiterlesen: Tetanus (Wundstarrkrampf): Verlauf

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