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Tetanus (Wundstarrkrampf)

Tetanus (Wundstarrkrampf): Diagnose

Stand: 26. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei Tetanus (Wundstarrkrampf) stellt ein Arzt die Diagnose anhand der typischen Symptome. Das klinische Bild von Wundstarrkrampf ergibt sich, wenn mindestens eines der drei folgenden Kriterien zutrifft:

  • schmerzhafte Dauerkontraktionen der Halsmuskulatur und der Kiefermuskulatur
  • schmerzhafte Kontraktionen der Rumpfmuskulatur
  • örtlich begrenzte oder allgemeine Muskelkrämpfe bei gleichzeitig erhöhter Muskelspannung

Beim sogenannten atypischen Wundstarrkrampf kann der Tetanus hingegen untypisch verlaufen, was die Diagnose erschweren kann. Daher schließt das Fehlen der klassischen Symptome eine Tetanus-Infektion nicht immer aus. Andere neurologische Symptome können hier im Vordergrund stehen und zusammen mit einer infizierten Wunde den Verdacht auf Wundstarrkrampf erhärten.

Bei Verdacht auf Tetanus, versucht der Arzt festzustellen, ob der Patient in der Vergangenheit eine Impfung gegen Wundstarrkrampf bekommen hat. Eine Erkrankung ist unwahrscheinlich, wenn beim Betroffenen eine vollständige Grundimmunisierung gegen Tetanus vorliegt und er die notwendigen Auffrischimpfungen fristgerecht erhalten hat.

Um die Tetanus-Diagnose zu bestätigen, kann der Arzt dem Patienten Blut entnehmen und den Nachweis von Tetanustoxin – also dem für Tetanus verantwortlichen Giftstoff – im Blut anordnen. Aber auch wenn sich kein Toxin nachweisen lässt, kann man einen Wundstarrkrampf dennoch nicht komplett ausschließen.

Weiterlesen: Tetanus (Wundstarrkrampf): Therapie

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