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Testosteronmangel beim Mann im Alter (Andropause, "Wechseljahre beim Mann")

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (29. Mai 2013)

Mit zunehmendem Alter produziert der Körper weniger Geschlechtshormone. Etwa ab dem 40. Lebensjahr sinkt der Testosteronspiegel bei Männern kontinuierlich. Dadurch kann es zu einem altersbedingten Testosteronmangel kommen. Mediziner sprechen auch von der Andropause.

Manchmal wird ein Testosteronmangel beim Mann im Alter auch als "Wechseljahre beim Mann" bezeichnet. Diese Bezeichnung ist aber irreführend. Im Gegensatz zu den Wechseljahren bei der Frau sinkt der Testosteronspiegel langsam und kontinuierlich ab. Direkte Wechseljahre gibt es beim Mann daher nicht. Beschwerden treten – wenn überhaupt – dann auf, wenn der Testosteronspiegel im Blut einen bestimmten Grenzwert unterschreitet. Dies ist aber auch im Alter nicht bei jedem Mann der Fall.

Testosteron ist das wichtigste männliche Sexualhormon und spielt für viele körperliche und psychische Vorgänge beim Mann eine große Rolle. Mit zunehmendem Alter nimmt der Anteil an Testosteron aufgrund biologischer und krankheitsbedingter Vorgänge im Blut kontinuierlich ab, sodass nach und nach ein Testosteronmangel beim Mann entstehen kann.

Ein verringerter Testosteronspiegel führt vermutlich zu einer Reihe von Beschwerden. Zu den möglichen Symptomen der Andropause gehören unter anderem:

  • Veränderungen in der Muskel- und Leistungskraft
  • Veränderungen im Sexualverhalten (Abnahme der Libido)
  • Potenzprobleme
  • Verminderung der Knochendichte (Osteoporose)

Die Diagnose Testosteronmangel kann der Arzt anhand der Beschwerden sowie mithilfe von einfachen Bluttests leicht stellen. Dabei ist es wichtig, dass er die einzelnen Symptome des Betroffenen ausführlich untersucht, um sie von möglichen Erkrankungen abzugrenzen.

Im Allgemeinen ist ein Testosteronmangel beim Mann eine normale Erscheinung im Alter und benötigt daher keine Therapie. Es ist jedoch möglich, Testosteron zum Ausgleich des Hormondefizits einzunehmen. Es gibt Hinweise, dass sich der Ausgleich positiv auf die Beschwerden der Andropause auswirken kann. Die Testosteronersatz-Therapie ist jedoch umstritten, da sie zahlreiche Nebenwirkungen hat und im Gegensatz zur Östrogenersatz-Therapie bei der Frau weniger erforscht ist.






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