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Tennisarm, Golferellenbogen
Tennisarm, GolferellenbogenStand: 23. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Auch wer weder Tennis noch Golf spielt, kann einen Tennisarm oder Golferellenbogen entwickeln: Beides sind Schmerzsyndrome, die durch akute oder chronische übermäßige Belastung der Muskulatur entstehen. Tennisarm (Epicondylitis humeri radialis) und Golferellenbogen (Epicondylitis humeri ulnaris) sind durch entzündliche oder degenerative Veränderungen im Ellenbogenbereich gekennzeichnet, was die Gebrauchsfähigkeit des betroffenen Arms einschränkt. Die typischen Schmerzen treten am Ursprung der Streck- oder Beugemuskulatur des Unterarms in Höhe des Ellenbogens auf. Tennis- und Golfspieler sind hiervon häufig betroffen, was der Grund für die Bezeichnungen der Schmerzsyndrome ist. Bei den meisten Betroffenen sind jedoch Belastungen bei der Arbeit (wie handwerkliche Tätigkeiten oder intensive Computerarbeiter) die Auslöser für den Tennisarm oder Golferellenbogen. Therapeutische Maßnahmen von einem Tennisarm beziehungsweise Golferellenbogen reichen von Ruhigstellung über Salbenverbände und elektromechanische Stimulation bis hin zu Kortisonspritzen. Reicht diese Behandlung nicht aus, kann im weiteren Verlauf von Tennisarm oder Golferellenbogen eine Operation notwendig sein, um den Ansatz der Muskulatur zu lockern. Weiterlesen: Tennisarm, Golferellenbogen: Definition Das könnte Sie auch interessieren
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