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Taubheit, Gehörlosigkeit: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (25. Juli 2014)

Die für eine beidseitige Taubheit (Gehörlosigkeit) typischen Symptome hängen damit zusammen, dass der Hörsinn vollständig oder nahezu vollständig ausgeschaltet ist: Wer auf beiden Ohren taub ist, kann Geräusche und Töne nicht wahrnehmen und reagiert nicht auf entsprechende Reize. Damit ist auch die Kommunikation mit der hörenden und sprechenden Umwelt erschwert. Beidseitige Taubheit beeinträchtigt Sozialkontakte und Berufschancen außerhalb des Kreises anderer Gehörloser erheblich.

Ist die Taubheit oder Gehörlosigkeit angeboren, liegen manchmal weitere Symptome in Form von gleichzeitigen Schäden an anderen Organen wie Augen, Knochen, Nieren und Haut vor. Angeborene oder früh erworbene beidseitige Taubheit führt außerdem unbehandelt dazu, dass die Entwicklung der Sprache stark eingeschränkt ist oder völlig unterbleibt. Deswegen ist es wichtig, schon bei kleinen Kindern darauf zu achten, ob sie auf akustische Reize reagieren, und es so früh wie möglich zu erkennen, wenn sie gehörlos sind.

Im Vergleich zur Gehörlosigkeit zeigen sich bei einer einseitigen Taubheit nur Symptome einer leichteren Hörbehinderung: Wer auf einem Ohr taub ist, dem kann es zum Beispiel schwerfallen, einem Gespräch zu folgen, das auf der Seite mit dem tauben Ohr stattfindet. Typisches Anzeichen für eine einseitige Taubheit ist auch die Unfähigkeit, Hintergrundlärm auszublenden oder die Richtung und Entfernung einer Schallquelle festzustellen. Dies kann zum Beispiel Schulprobleme oder eine Gefährdung im Straßenverkehr mit sich bringen. Anders als Gehörlosigkeit wirkt sich eine früh bestehende einseitige Taubheit bei Kindern aber nicht unbedingt störend auf deren Spracherwerb aus.






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