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Forenexpertin: Dr. Frauke Höllering
Forum Sexualität
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Stand: 30. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei Syphilis (Lues) ist eine Therapie mit dem Antibiotikum Penicillin notwendig. Resistente Syphilis-Erregers sind bisher nicht bekannt. Hat ein Betroffener eine Penicillin-Allergie kommen zur Syphilis-Therapie andere Antibiotika infrage: Erythromycin oder Tetrazykline wie beispielsweise Doxycyclin.
Die Dosis und die Dauer der Syphilis-Therapie richtet sich nach dem Krankheitsstadium. Besonders bei älteren Patienten und länger bestehender Syphilis besteht die Gefahr, dass es zu Beginn der Antibiotika-Therapie zur sogenannten Herxheimer-Reaktion kommt. Durch das massenhafte Absterben der Bakterien werden Endotoxine (Zellgifte) frei, die zu Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen führen. Mit Bettruhe und fiebersenkenden Medikamenten lassen sich diese Symptome lindern.
Nicht nur der Betroffene sondern auch der Partner eines Syphilis-Patienten muss sich einer Antibiotika-Therapie unterziehen.
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