Sie befinden sich hier:

Startseite > Krankheiten > Syphilis (Lues) > Symptome

Forum

Sexualität

Porträt Dr. Frauke Höllering Forenexpertin: Dr. Frauke Höllering Forum Sexualität
Foren-Login

Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren

Syphilis (Lues)

Angeborene Syphilis

Stand: 30. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Schwangere, die an einer Frühsyphilis erkrankt sind, können den Erreger sowohl während der Schwangerschaft auf den Fötus als auch bei der Geburt auf ihr Kind übertragen. Steckt sich ein Fötus im Mutterleib mit Syphilis an, liegen – ohne geeignete Therapie – die Chancen, dass das Kind Schwangerschaft und Geburt überlebt, bei circa 60 bis 70 Prozent.

Infizierte Neugeborene sind untergewichtig und haben eine vergrößerte Milz und Leber. Die Symptome der angeborenen Syphilis entsprechen denen der Sekundärsyphilis des Erwachsenen. Besonderheiten sind der syphilitische Schnupfen, eine sattelförmig eingesunkene Nase und die sogenannten Parrot-Furchen (oberflächliche weiße Narben um den Mund). Ein Knochenbefall kann außerdem zu Schmerzen und Bewegungsunfähigkeit führen (Parrotsche Pseudoparalyse). In seltenen Fällen kommt es bei angeborener Syphilis zur sogenannten Hutchinsonschen Trias. Die Kinder haben Hornhautschäden (Keratitis parenchymatosa), eine Innenohrschwerhörigkeit und tonnenförmige Schneidezähne.

Ab dem dritten Lebensjahr können bereits Symptome der Spätsyphilis auftreten, ab etwa dem zehnten Lebensjahr eine Tabes dorsalis.

Weiterlesen: Syphilis (Lues): Diagnose

Das könnte Sie auch interessieren

Geschlechtskrankheiten

Geschlechtskrankheiten

Geschlechtskrankheiten werden über sexuelle Kontakte übertragen, können bei richtigem Umgang mit Sexualität jedoch vermieden werden. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Leben mit Krebs

Leben mit Krebs

Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...

Weitere Themen:

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.