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Synästhesie

(Stand: 25. Mai 2009)

Die Synästhesie ist keine Erkrankung, sondern eine psychologisch-neurologische Besonderheit, welche die Wahrnehmung betrifft und vorwiegend bei Frauen auftritt.

Bei einer Synästhesie löst ein Sinnesreiz neben der normalen Wahrnehmung zusätzliche Sinnesempfindungen aus. So können zum Beispiel etwa zwei Drittel der Synästhetiker schwarz-weiße Texte und Zahlen in Farbe sehen oder Buchstaben fühlen. Eine weitere Variante der Synästhesie ist das so genannte Coloured Hearing: Hierbei werden Töne, Musik oder Sprache zusammen mit Farben erlebt.

Eine Synästhesie kann darüber hinaus auch vorübergehend im Rahmen von Halluzinationen bei psychischen Erkrankungen oder nach der Einnahme von Halluzinogenen wie LSD sowie bei epileptischen Anfällen als trughafte Wahrnehmung auftreten.

Weiterlesen: Synästhesie: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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