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Synästhesie

Synästhesie: Diagnose

Stand: 19. November 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer Synästhesie erfolgt die Diagnose mithilfe von Verhaltenstests und Hirnscans.

Einfache Zuordnungstests zur Synästhesie-Diagnose bestehen beispielsweise darin, Versuchspersonen Töne mit unterschiedlicher Grundtonfrequenz vorzuspielen, denen sie eine von mehreren Farbtafeln zuordnen sollen. Menschen ohne Synästhesie neigen in einem solchen Test dazu, hellen Tönen helle Farben zuzuordnen, während Synästhetiker die im Test vorgespielten Töne abweichend von diesen typischen Zuordnungsgesetzen visualisieren.

Da die Gehirne von Menschen mit Synästhesie anders verschaltet sind als die von Nichtsynästhetikern, ist, wenn ein Synästhetiker beispielsweise Musik oder Sprache hört, nicht nur das Hörzentrum des Gehirns aktiv, sondern gleichzeitig auch das Sehzentrum. Diese bei einer Synästhesie vorhandene Querverschaltung im Gehirn ist mit bestimmten bildgebenden Verfahren darstellbar: So können zur Diagnose von Synästhesien beispielsweise eine funktionelle Magnetresonanztomographie oder eine Positronen-Emissions-Tomographie) zum Einsatz kommen.

Weiterlesen: Synästhesie: Therapie

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