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Synästhesie

Synästhesie: Diagnose

Stand: 21. Mai 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer Synästhesie bieten sich zur Diagnose Verhaltenstests und Hirnscans an.

Einfache Zuordnungstests zur Synästhesie-Diagnose bestehen zum Beispiel darin, Versuchspersonen Töne mit unterschiedlicher Grundtonfrequenz vorzuspielen, denen sie eine von mehreren Farbtafeln zuordnen sollen. Menschen ohne Synästhesie neigen in einem solchen Test dazu, hellen Tönen helle Farben zuzuordnen, während Synästhetiker die im Test vorgespielten Töne abweichend von diesen typischen Zuordnungsgesetzen visualisieren.

Das Gehirn eines Synästhetikers ist anders verschaltet als das eines Nicht-Synästhetikers. Daher ist, wenn ein Menschen mit Synästhesie beispielsweise Musik oder Sprache hört, nicht nur das Hörzentrum des Gehirns aktiv, sondern gleichzeitig auch das Sehzentrum. Mit bestimmten bildgebenden Verfahren kann man diese bei Synästhesien vorhandene Querverschaltung im Gehirn darstellen: So können zur Synästhesie-Diagnose beispielsweise eine funktionelle Magnetresonanztomographie oder eine Positronen-Emissions-Tomographie) zum Einsatz kommen.

Weiterlesen: Synästhesie: Therapie

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