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Stottern, Poltern und Stammeln
Stottern, Poltern und StammelnStottern, Poltern und Stammeln: UrsachenStand: 31. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Die für Sprech- und Sprachstörungen wie Stottern (Balbuties), Poltern und Stammeln (Dyslalie) verantwortlichen Ursachen lassen sich aufgrund der Komplexität von Sprache und Sprechen nicht immer genau eingrenzen. Allgemein kommen für die Entstehung von Sprachstörungen erbliche, körperliche und psychosoziale Faktoren infrage. Jedoch ist es bei Stottern, Poltern und Stammeln immer ratsam, auch gesellschaftliche und kulturelle Faktoren (z.B. Zweisprachigkeit), Beeinträchtigungen im Bereich der Motorik oder der Sinne (z.B. Hörstörungen) sowie eine verminderte Intelligenz der Betroffenen durch eine umfassende Diagnose als Ursachen auszuschließen. StotternStottern (Balbuties) hat meist viele verschiedene Ursachen, bestehend aus psychischen, neurologischen und erblichen Komponenten:
PolternDie dem Poltern zugrunde liegende Ursachen sind nicht umfassend geklärt. Da das Poltern in manchen Familien gehäuft auftritt, scheint Vererbung eine Rolle zu spielen. StammelnStammeln (Dyslalie) ist bis etwa zum vierten Lebensjahr ein Teil der normalen Sprachentwicklung bei Kindern. Hält das Stammeln darüber hinaus weiter an, so kommen in zehn Prozent der Fälle erbliche Ursachen infrage. Aber auch nachlässiges Sprechen, mangelnde Förderung oder Probleme mit Lippen, Zunge, Zähnen oder dem Hörvermögen können Stammeln verursachen. Gelegentlich ist auch eine tiefer gehende Störung im Gehirn Grund für diese Sprachstörung, wobei dann das Stammeln nur eins von vielen Symptomen ist. Weiterlesen: Stottern, Poltern und Stammeln: Symptome Das könnte Sie auch interessieren
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