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Stottern, Poltern und Stammeln
Stottern, Poltern und StammelnPolternStand: 31. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Anders als das Stottern zeigt sich das Poltern durch Symptome einer Kombination aus Sprachstörung und Sprechstörung. Beim Poltern ist der Redefluss gestört, was durch Symptome wie überstürztes Sprechen, Verschlucken von Lauten und eine verminderte Verständlichkeit gekennzeichnet ist. Dabei wirkt das Sprechen hastig und die Aussprache verwaschen. Im Gegensatz zum Stottern verbessert sich das Sprechen, wenn die Kinder vor fremden Personen reden oder wenn sich die Aufmerksamkeit auf sie richtet (d.h. wenn sich die Betroffenen auf den Sprechvorgang konzentrieren). Auch Wiederholungen von Lauten oder ein Zögern im Redefluss kommen beim Poltern nicht vor. In vielen Fällen ist zusätzlich die Sprachentwicklung verzögert. Die Betroffenen können impulsive Persönlichkeitszüge zeigen. StammelnStammeln (Dyslalie) äußert sich wie das Poltern durch kombinierte Symptome einer Sprach- und Sprechstörung. Trotz normaler sprachlicher Fähigkeiten und normaler Intelligenz treten beim Stammeln deutliche Fehler in der Sprache auf: Es fehlen einzelne Laute, welche die Betroffenen verzerren oder durch andere ersetzen ("Dabel" statt "Gabel", "Neemann" statt "Schneemann"). Dadurch entsteht der Eindruck einer Babysprache. Dreijährige haben eher Probleme mit p-, b- und t-Lauten, Sechsjährige hingegen mit r-, s-, f-, z- und l-Lauten. Abhängig von der Anzahl fehlerhaft gebildeter oder verwendeter Laute kann man beim Stammeln verschiedene Formen unterscheiden:
Abhängig vom betroffenen Laut (Phon) sind beim Stammeln folgende Lautfehlbildungen zu unterscheiden:
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