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Stottern, Poltern und Stammeln

Stottern, Poltern und Stammeln: Diagnose

Stand: 31. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bevor beim Stottern, Poltern oder Stammeln die Diagnose (meist durch einen Kinderarzt, Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder Logopäden) erfolgt, weisen häufig als Erstes die Erzieher im Kindergarten oder die Lehrer in der Schule auf die mögliche Sprachstörung beziehungsweise Sprechstörung hin.

Bei der Diagnose von Sprachstörungen und Sprechstörungen wie Stottern, Poltern und Stammeln ist es wichtig, die Sprachfähigkeit im Verhältnis zum Alter und Entwicklungsstadium der betroffenen Kinder zu beurteilen. Bei vielen Kindern zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr ist eine holprige Sprechweise ganz normal. Auch das Stammeln ist bis zum 4. Lebensjahr des Kindes nicht besorgniserregend. Diese Durchgangsphasen klingen meist von selbst ab – besonders dann, wenn die Bezugspersonen verständnisvoll reagieren, die Sprechfreude fördern und in das natürliche Erproben der Sprache nicht korrigierend eingreifen.

Liegt eine echte Störung vor, ist bei der Diagnose zu prüfen, ob das Kind richtig sieht und hört und in anderen Bereichen altersgerecht entwickelt ist. So kann man ausschließen, dass tiefer liegende Erkrankungen den Sprachstörungen oder Sprechstörungen wie Stottern, Poltern oder Stammeln zugrunde liegen. Da Sprache, Sprechen, Hören und Verstand miteinander verwoben sind, können zum Beispiel besonders Hörstörungen dazu führen, dass sich die Sprache nur verzögert entwickelt.

Weiterlesen: Stottern, Poltern und Stammeln: Therapie

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