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Sprunggelenksfraktur

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (24. Juli 2014)

© Jupiterimages/Stockbyte

Bei einer Sprunggelenksfraktur ist die Knöchelgabel am Unterschenkel, die das obere Sprunggelenk bildet, gebrochen. Der Sprunggelenkbruch ist die häufigste Bruchverletzung der unteren Extremität.

Meistens liegt bei einer Sprunggelenksfraktur ein Knöchelbruch am Wadenbein vor – dem Außenknöchel des Sprunggelenks. Je nachdem, wo am Außenknöchel das Sprunggelenk gebrochen ist, bezeichnet man den Bruch als:

Ein gebrochenes Sprunggelenk kann aber auch mit Frakturen am Innenknöchel und/oder Verletzungen der Bänder einhergehen: Beispiele hierfür sind die bimalleoläre und trimalleoläre Sprunggelenksfraktur sowie die sogenannte Maisonneuve-Fraktur.

Meistens entsteht eine Sprunggelenksfraktur durch Unfälle, bei denen der Knöchel zum Beispiel umknickt oder sich verdreht. Demnach treten Sprunggelenksfrakturen oft als Sportverletzungen oder bei Freizeitaktivitäten auf, häufig beim Laufen oder Rennen und Springen.

Die Diagnose der Sprunggelenksfraktur gelingt anhand der vorliegenden Symptome sowie mithilfe von Röntgen, Computertomographie und Magnetresonanztomographie. Dabei kann der Arzt feststellen, ob neben dem Sprunggelenkbruch Begleitverletzungen von Bändern und Sehnen vorliegen.

Wie bei der Sprunggelenksfraktur die Therapie aussieht, hängt davon ab, welches Ausmaß die Verletzungen haben und wo genau sich die Fraktur befindet. Unter Umständen reicht es aus, das gebrochene Sprunggelenk im Gipsverband ruhig zu stellen. Der Sprunggelenkbruch kann aber auch eine Operation nötig machen, um das Sprunggelenk mit Schrauben zu fixieren.

Die Heilung einer Sprunggelenksfraktur verläuft – bei fachgerechter Behandlung und Rehabilitation in Form von Krankengymnastik – in der Regel gut. In den meisten Fällen gelingt es, die Funktion des Sprunggelenks nach einem Sprunggelenkbruch vollständig wiederherzustellen.

Da meist Unfälle und risikoreiche Sportarten zur Sprunggelenksfraktur führen, ist es ratsam, das Sprunggelenk beim Sport oder bei anderen Freizeitaktivitäten zu schützen: Hierzu sind stabile Schuhe mit hohem Schaft geeignet. Zusätzlich kann jeder das Risiko für einen Sprunggelenkbruch durch Koordinations- und Reflextraining sowie durch den Abbau von Übergewicht verringern.



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