Startseite > Krankheiten > Sprunggelenksfraktur (Sprunggelenkbruch)
Stand: 13. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die Sprunggelenksfraktur (Sprunggelenkbruch) entsteht meist durch Unfälle wie Umknicken oder Verdrehen des Knöchels als Sportverletzung oder bei Freizeitaktivitäten, häufig beim Laufen oder Rennen und Springen.
Bei einer Sprunggelenksfraktur liegt ein Bruch der Knöchelgabel am Unterschenkel (d.h. des oberen Sprunggelenks) vor. Ein gebrochenes oberes Sprunggelenk ist die häufigste Bruchverletzung der unteren Extremität.
Die Diagnose der Sprunggelenksfraktur erfolgt anhand der vorliegenden Symptome sowie mithilfe von Röntgen, Computertomographie und Magnetresonanztomographie. Dabei lassen sich mögliche Begleitverletzungen von Bändern und Sehnen erkennen beziehungsweise ausschließen.
Je nachdem, welches Ausmaß die Sprunggelenksfraktur zeigt und wo genau sich der Bruch befindet, besteht die Behandlung darin, das Sprunggelenk im Gipsverband ruhig zu stellen oder in einer Operation mit Schrauben zu fixieren.
Bei fachgerechter Behandlung der Sprunggelenksfraktur und Nachsorge in Form von Krankengymnastik verläuft die Heilung in der Regel gut. Die Prognose hängt allerdings auch vom Ausmaß der Verletzungen ab. In den meisten Fällen gelingt es nach einer Sprunggelenksfraktur, die Funktion des gebrochenen Sprunggelenks vollständig wiederherzustellen.
Da meist Unfälle und risikoreiche Sportarten zu Sprunggelenksfrakturen führen, ist es ratsam, das Sprunggelenk beim Sport oder bei anderen Freizeitaktivitäten zu schützen: Hierzu sind stabile Schuhe mit hohem Schaft geeignet. Zusätzlich lässt sich das Risiko für einen Sprunggelenkbruch durch Koordinations- und Reflextraining sowie durch den Abbau von Übergewicht verringern.
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