Sprunggelenksfraktur: Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (24. März 2017)

Prognose

Eine Sprunggelenksfraktur nimmt in der Regel einen guten Verlauf, wenn eine fachgerechte Therapie und eine Physiotherapie zur Nachbehandlung erfolgen. Die Prognose hängt von der Schwere der Verletzung ab.

Bei einer unkomplizierten Sprunggelenkfraktur dauert es circa vier bis sechs Monate bis der Bruch vollständig ausgeheilt ist. Bei einem komplizierten Bruch kann die Rehabilitation auch länger dauern. 

In den meisten Fällen gelingt es nach einer Sprunggelenksfraktur, die Funktion des Sprunggelenks vollständig wiederherzustellen. Radfahren und Schwimmen sind meist sechs Wochen, Laufen auf weichem Untergrund zehn Wochen nach dem Sprunggelenkbruch wieder möglich. Frühestens nach zwölf Wochen sind nach gutem Muskelaufbau auch Ballsportarten möglich.

Komplikationen

Bei einer durch Operation behandelten Sprunggelenksfraktur können im weiteren Verlauf selten Komplikationen wie Blutgerinnsel (Thrombosen), Embolien sowie Verletzungen von Nerven und Gefäßen auftreten. Auch Gelenk- und Wundinfektionen, durch die eine bleibende Bewegungseinschränkung entsteht, sind mögliche Folgen von Sprunggelenksfrakturen.

Ist nicht nur das Sprunggelenk gebrochen, sondern gleichzeitig ein schwerer Weichteilschaden entstanden, kann sich Wundheilung verzögern. Weitere seltene Komplikationen der Sprunggelenksfraktur sind eine dauerhafte Fehlstellung des Sprunggelenks, Material- und Metallbrüche sowie eine spätere Arthrose im Sprunggelenk.


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