Sprunggelenksfraktur: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (24. März 2017)

Bei einer Sprunggelenksfraktur beginnt die Therapie am besten bereits am Unfallort: Wenn das Sprunggelenk gebrochen ist, besteht der erste Schritt darin, die Normalstellung durch Längszug am Fuß wiederherzustellen (sog. Reposition), um Gefäße und Nerven nicht zusätzlich zu schädigen. Hierzu erhalten Sie zunächst Medikamente gegen die Schmerzen und zur Beruhigung. Bis zur Ankunft im Krankenhaus ist es dann wichtig, das Bein in einer Schiene ruhig zu stellen.

Ob bei einer Sprunggelenksfraktur eine nicht-operative Therapie ausreicht oder ob eine Operation erfolgt, um ein gebrochenes Sprunggelenk wiederherzustellen, hängt davon ab, wo genau das Sprunggelenk gebrochen ist (gemäß Fraktureinteilung nach Weber). In jedem Fall soll die gegen einen Sprunggelenkbruch eingesetzte Behandlung erreichen, dass der Bruch gut heilen kann, das Sprunggelenk stabil ist, bald wieder Gelenkbewegungen möglich sind und keine Folgeschäden (wie Arthrose) entstehen. Entscheidend für den Erfolg der Behandlung von Sprunggelenksfrakturen sind die richtige Länge, Rotation und Achse der Sprunggelenksknochen.



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