Sprunggelenksfraktur: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (24. März 2017)

Bei einer Sprunggelenksfraktur erfolgt die Diagnose anhand der Symptome sowie durch eine Röntgenuntersuchung. Zunächst untersucht der Arzt unter anderem die Durchblutung, Beweglichkeit und Sensibilität an Fuß und Unterschenkel. Diese örtliche Untersuchung spielt bei Verdacht auf einen Sprunggelenkbruch eine wichtige Rolle.

Der Grund: Schmerzen bei Außendrehung des Fußes und im Bereich der Syndesmose ermöglichen einen sicheren Rückschluss auf eine Fraktur in dem Bereich beziehungsweise auf eine Syndesmoseverletzung. Bei der Untersuchung kann der Arzt außerdem einschätzen, ob neben der Sprunggelenksfraktur eventuell ein Schaden an den Weichteilen mit Gefäßen und Nerven vorliegt.

Um die Sprunggelenksfraktur sicher zu diagnostizieren, reicht in der Regel eine Röntgenuntersuchung des gebrochenen Sprunggelenks aus: Wenn das Sprunggelenk gebrochen ist, sind auf den Röntgenaufnahmen an den verschiedenen Knochen, die an der Bildung der Sprunggelenksgabel beteiligt sind, mögliche Bruchlinien und Gelenkunregelmäßigkeiten zu erkennen.

Um abzuklären, ob neben der Sprunggelenksfraktur ein Bänderriss im Sprunggelenk oder ein Riss der Syndesmose vorliegen, können bei der Diagnose zusätzlich eine Computertomographie (CT) und eine Magnetresonanztomographie (MRT) hilfreich sein.


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