Spreizfuß: Konservative Therapie & Operation

Veröffentlicht von: Till von Bracht (11. März 2016)

Solange ein Spreizfuß keine Beschwerden versucht, muss die Fußfehlbildung nicht behandelt werden. Bereiten Spreizfüße jedoch Probleme, kommt sowohl eine nicht-operative Behandlung als auch eine Operation in Betracht.

Das Ziel der Behandlung besteht darin, den Fuß zu entlasten oder die Belastung abzuschwächen. In der Regel ist es allerdings nicht möglich, das beim Spreizfuß eingesunkene Quergewölbe dauerhaft aufzurichten.

Konservative Behandlung

Im Rahmen der nicht-operativen (konservativen) Spreizfuß-Therapie ist es ratsam, dass Sie nur bequeme, nicht einengende Schuhe tragen. Zusätzlich können Sie entlastende Einlagen in die Schuhe einlegen, wenn beim Spreizfuß belastungsabhängige Schmerzen auftreten.

Auch Fußgymnastik ist beim Spreizfuß empfehlenswert: Mit entsprechenden Gymnastik-Übungen (z.B. Greifübungen mit den Zehen, Barfußlaufen) können Sie die Muskulatur stärken, jedoch nicht die Fehlstellung beseitigen.

Wenn Ihre Füße durch den ständigen Reizzustand entzündet sind, können Sie Ihre Beschwerden durch

lindern.

Operation

Nur wenn die konservativen Maßnahmen keine ausreichende Wirkung beim Spreizfuß zeigen, kommt eine Operation zur Therapie in Betracht. Die operative Behandlung zielt darauf ab, die Mittelfußknochen zu versetzen. Daneben beseitigt der Operateur zusätzlich zum Spreizfuß bestehende Fehlstellungen der Zehen (z.B. Hallux valgus).


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