Spreizfuß: Diagnose beim Arzt

Veröffentlicht von: Till von Bracht (11. März 2016)

Einen Spreizfuß erkennt der Arzt häufig schon am äußeren Erscheinungsbild des Fußes und an den vorliegenden Beschwerden. Um die Diagnose zu sichern, findet häufig noch eine körperliche Untersuchung im Stehen statt.

Typisch für einen Spreizfuß sind das abgesenkte Fußgewölbe und die Verbreiterung des Fußes. An den Ballen finden sich häufig druckschmerzhafte Schwielen, mitunter ist die gesamte Fußsohle druckempfindlich. In fortgeschritteneren Stadien können bei einem Spreizfuß auch Abweichungen der Großzehe (Hallux valgus) und der Kleinzehe oder Hammerzehen auftreten.

Eine Röntgenuntersuchung ist beim Spreizfuß nur dann zur Diagnose erforderlich, wenn

  • die Fußverformung äußerlich nicht eindeutig zu erkennen ist
  • oder der Arzt das Ausmaß der Fehlbildung genau beurteilen will.

Die Röntgenaufnahme des Fußes erfolgt ebenfalls im Stehen. Auf dem Röntgenbild sind typischerweise ein veränderter Winkel zwischen dem ersten und zweiten Mittelfußknochen sowie eine Aufspreizung des Mittelfußes zu sehen.


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