Spina bifida (offener Rücken): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (07. April 2016)

Bei einer Spina bifida (offener Rücken) gelingt die Diagnose häufig schon während der Schwangerschaft durch eine Ultraschalluntersuchung: Die Fehlbildung ist im vorgeburtlichen Ultraschall oft gut zu erkennen.

Hinweise auf eine Spina bifida kann auch eine Blutprobe liefern, die der Arzt in der 16. Schwangerschaftswoche von der werdenden Mutter entnimmt: Mit der als Triple-Test bezeichneten Blutuntersuchung gelingt es, 80 Prozent der Spaltbildungen der Wirbelsäule noch vor der Geburt festzustellen.

In welchem Ausmaß sich die Spina bifida bei Ungeborenen später auswirken wird, ist durch die Pränataldiagnostik jedoch nicht eindeutig zu klären. Wenn die Lage der Wirbelsäulenfehlbildung nach den Untersuchungen feststeht, kann man anhand dieser Information lediglich Vermutungen darüber anstellen, inwiefern ein offener Rücken das betroffene Kind in Zukunft beeinträchtigt.

Nach der Geburt ist ein deutlich ausgeprägter offener Rücken beim Baby als sichtbarer Defekt einfach zu diagnostizieren. Um das Ausmaß der Fehlbildung zu bestimmen und mögliche Folgeschäden zu vermeiden oder zu verringern, erfolgen genaue allgemeine, neurologische, orthopädische und augenärztliche Untersuchungen. Unter anderem sind bei der Spina bifida Untersuchungen des Gehirns und bildgebende Verfahren empfehlenswert – wie:


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