Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (11. Dezember 2013)

Beim Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom) handelt es sich um eine bösartige Zellwucherung im Bereich der Speiseröhre. Speiseröhrenkrebs kommt recht selten vor und tritt vor allem bei über 60-Jährigen auf.

Die Speiseröhre ist ein schlauchförmiger Muskelstrang. Durch diesen Schlauch gleitet die Nahrung vom Mund in den Magen. Die Speiseröhre ist mit Schleimhaut ausgekleidet und lässt sich in einen Hals-, Brust- und Bauchabschnitt unterteilen.

Speiseröhrenkrebs tritt in zwei Formen auf: Entweder als Plattenepithelkarzinom oder als Adenokarzinom. Während das Plattenepithelkarzinom aus Schleimhautzellen hervorgeht, entsteht das Adenokarzinom aus Drüsenzellen.

Experten gehen davon aus, dass der häufige Genuss von hochprozentigem Alkohol und Rauchen die wichtigsten Risikofaktoren für Speiseröhrenkrebs ist. Daneben spielen die Ernährung – zum Beispiel ein hoher Fettanteil in der täglichen Nahrung – sowie die sogenannte Refluxkrankheit, bei der Magensäure in die Speiseröhre aufsteigt, eine Rolle bei der Entstehung von Speiseröhrenkrebs.

Obwohl ein Ösophaguskarzinom die Speiseröhre immer weiter einengt, haben die Betroffenen meist erst in einem weit fortgeschrittenen Speiseröhrenkrebs-Stadium Probleme, Nahrung aufzunehmen. Das liegt daran, dass die Speiseröhre ein sehr dehnbares Organ ist. Wenn der Tumor die Speiseröhre stark verengt, kommt es letztlich zu Symptomen. Folgende Beschwerden sind besonders typisch für Speiseröhrenkrebs:

Der Arzt stellt die Diagnose "Ösophaguskarzinom" mithilfe einer Speiseröhrenspiegelung (Endoskopie). Während der Untersuchung entnimmt er auch Gewebeproben (Biopsie). Um festzustellen, ob und wie weit sich der Speiseröhrenkrebs im Körper ausgebreitet hat, sind weitere Untersuchungen notwendig, zum Beispiel eine Computertomographie (CT).

Die besten Heilungsaussichten bei Speiseröhrenkrebs bestehen, wenn der Arzt den Tumor vollständig operativ entfernt. Eine Strahlentherapie oder eine kombinierte Strahlen- und Chemotherapie können den Heilungsprozess unterstützen.

Speiseröhrenkrebs: Video






Anzeige