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Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)

Chemotherapie

Stand: 26. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei großen Tumoren setzten Ärzte manchmal Strahlentherapie und Chemotherapie kombiniert als sogenannte Radiochemotherapie ein, um den Tumor vor einer Operation zu verkleinern (sog. neoadjuvante Therapie). In Einzelfällen kann der Speiseröhrenkrebs durch diese Kombination auch ohne Operation geheilt werden. Die Radiochemotherapie lindert außerdem Beschwerden, wenn eine Operation nicht möglich ist.

Lasertherapie

Tumoren, die das Schlucken behindern, kann der Arzt unter Sichtkontrolle während einer Spiegelung der Speiseröhre per Lasertherapie entfernen. Dabei verdampft er einen kleinen Teil des Tumors. Diese Behandlung wirkt sofort, hat jedoch den Nachteil, dass sie nur die Tumoroberfläche erreicht und der Speiseröhrenkrebs aus der Tiefe rasch wieder nachwächst. Die Behandlung muss daher regelmäßig wiederholt werden.

Weiterlesen: Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom): Therapie – Photodynamische Therapie

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