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Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)

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Speiseröhrenkrebs: Symptome

(Stand: 30. März 2009)

Beim Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom) treten anfangs oft gar keine Symptome auf, sodass die Erkrankung meist erst bemerkt wird, wenn sie schon weit fortgeschritten ist.

In fast allen Fällen sind Schluckbeschwerden beim Aufnehmen fester Nahrung der erste Anlass, einen Arzt aufzusuchen. Da die Speiseröhre ein dehnbares Organ ist, entwickeln sich Schluckstörungen meist schleichend und werden erst nach mehreren Monaten deutlich bemerkt, wenn der Tumor bereits größer ist. Knapp die Hälfte der Betroffenen berichtet außerdem über Gewichtsverlust.

Engt der Tumor die Speiseröhre ein, kann sich die Nahrung davor stauen und ein Druckgefühl hinter dem Brustbein verursachen. Mitunter wird die in der Speiseröhre aufgestaute Nahrung einige Zeit nach der Mahlzeit hoch gewürgt, was mit einem Gefühl der Erleichterung verbunden sein kann. Bei flüssiger oder weicher Nahrung wie Suppen oder Brei sind diese Beschwerden meist geringer. Schmerzen beim Schlucken treten nur in 20 Prozent der Fälle von Speiseröhrenkrebs auf.

Weiterlesen: Speiseröhrenkrebs: Diagnose

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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