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Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)ForumKrebs- erkrankungen
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Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom): DefinitionStand: 26. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom) ist ein bösartiger Tumor, der meist von der Schleimhaut der Speiseröhre (Ösophagus) ausgeht. Speiseröhrenkrebs tritt in zwei Formen auf: Entweder als Plattenepithelkarzinom oder als Adenokarzinom. Plattenepithelkarzinome entstehen ursprünglich aus Hautgewebe. Entartet zum Beispiel die Schleimhaut der Speiseröhre und bildet so ein Ösophaguskarzinom, handelt es sich um ein Plattenepithelkarzinom. Entsteht der Krebs hingegen aus Drüsenzellen, sprechen Mediziner von einem Adenokarzinom. Adenokarzinome kommen zum Beispiel im Magen-Darm-Trakt, in der Lunge und eben auch im unteren Abschnitt der Speiseröhre vor. AnatomieDie Speiseröhre ist ein schlauchförmiger Muskelstrang, der Nahrung vom Mund in den Magen transportiert. Man unterteilt sie in drei Abschnitte:
Die Innenseite der Speiseröhre ist – ähnlich wie die Mundhöhle – mit einer Schleimhaut überzogen. Beim Schlucken ziehen sich die Muskelringe der Speiseröhre der Reihe nach von oben nach unten zusammen und befördern die Nahrung auf diese Weise zum Magen. Speiseröhrenkrebs kann durch entartete Schleimhautzellen (Plattenepithelkarzinom) oder Drüsenzellen (Adenozellen) entstehen. Plattenepithelkarzinome der Speiseröhre können in allen Abschnitten des Organs auftreten. Adenokarzinome befallen typischerweise eher das untere Drittel. Weiterlesen: Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom): Definition – Häufigkeit Das könnte Sie auch interessieren
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