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Soziale Phobie (Sozialphobie)

Soziale Phobie (Sozialphobie): Verlauf

Stand: 24. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Eine soziale Phobie (Sozialphobie) nimmt unbehandelt oft einen chronischen Verlauf. Typischerweise entwickelt sich die Erkrankung schon im frühen Jugend- und Erwachsenenalter; selten tritt eine soziale Phobie nach dem 25. Lebensjahr erstmalig auf. Erste Anzeichen für eine Sozialphobie sind starke Schüchternheit und Zurückhaltung. Oft werden die Symptome jedoch erst spät richtig gedeutet, sodass viele Betroffene schon über Jahre hinweg darunter leiden, bevor sie sich in eine Therapie begeben. Das Ausmaß der Beeinträchtigung kann je nach Intensität und individuellen Belastungsfaktoren erheblich variieren.

Eine soziale Phobie kann sich in seltenen Fällen im Erwachsenenalter spontan zurückbilden. Allerdings werden die Ängste bei einer Sozialphobie ohne Behandlung im Verlauf meistens stärker und Betroffene versuchen die auslösenden Situationen immer weiter zu vermeiden. Dadurch kann die soziale Phobie chronisch werden und ein Leben lang anhalten.

Weiterlesen: Soziale Phobie (Sozialphobie): Verlauf – Komplikationen

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