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Stand: 24. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei der sozialen Phobie (Sozialphobie) kommen zur Therapie je nach Einzelfall verschiedene Behandlungsverfahren und -methoden zum Einsatz. Als wirkungsvoll haben sich verhaltenstherapeutische und kognitive Ansätze sowie unterstützende Entspannungsmethoden bewährt. Je nach Einzelfall kann auch eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie sinnvoll sein.
Sowohl tiefenpsychologisch als auch verhaltenstherapeutisch ausgerichtete Therapien führen ärztliche oder psychologische Psychotherapeuten entweder in einer Praxis, in einer Klinik oder in einer Ambulanz durch.
Die soziale Phobie kann im Rahmen einer verhaltenstherapeutischen Therapie behandelt werden. Dabei ist das Ziel, den Betroffenen dazu zu bringen, die angstauslösenden sozialen Situationen nicht mehr zu meiden. Um dies zu erreichen, werden zwei Verfahren angewandt: die gestufte und die massive Reizkonfrontation (Reizüberflutung). Dabei stellt sich der Betroffene mit Sozialpobie entweder in der Realität oder in seinen Vorstellungen der angstauslösenden Situation. Bei der gestuften Reizkonfrontation beginnt die Therapie schrittweise, also bei der am wenigsten gefürchteten Situation. Bei der massiven Reizkonfrontation setzt sich der Betroffene gleich der intensivsten Angstsituation aus. Durch diese Techniken sollen Personen mit Sozialphobie merken, dass die befürchteten Konsequenzen ausbleiben, sie also zum Beispiel bei Reden nicht ausgelacht werden.
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