Startseite > Krankheiten > Soziale Phobie (Sozialphobie) > Definition
Stand: 24. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine soziale Phobie (Sozialphobie) ist eine anhaltende, unangemessen starke Angst vor und in Situationen, bei denen man im Fokus der Aufmerksamkeit steht oder von anderen Menschen prüfend betrachtet werden könnte. Menschen mit sozialer Phobie (Phobiker) haben Angst davor, sich peinlich zu verhalten oder sich blamieren zu können. Die Angst betrifft meist nahezu alle sozialen Situationen, kann aber auch isoliert vorkommen und sich beispielsweise nur auf das Essen in der Öffentlichkeit beziehen. Den Betroffenen ist dabei bewusst, dass ihre Angstübertrieben und unbegründet ist.
Personen mit einer sozialen Phobie können sich oft nur unter großer Angst oder gar nicht in die gefürchteten Situationen begeben. Viele Phobiker entwickeln daher ein sogenanntes Vermeidungsverhalten. Die Beschwerden einer Sozialphobie gehen weit über eine reine Schüchternheit oder Lampenfieber hinaus und können den betroffenen Menschen erheblich in seinem Alltag einschränken.
Situationen, die Personen mit einer sozialen Phobie Angst bereiten, können zum Beispiel sein:
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