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Sonnenstich: Wenn Sonne die Hirnhäute reizt

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (09. Juni 2016)

© Jupiterimages/Stockbyte

Ein Sonnenstich (Insolation) entsteht durch eine länger andauernde direkte und intensive Sonneneinstrahlung auf Kopf, Hals oder Nacken – etwa nach einem Tag am Strand, einer Wanderung oder Sportveranstaltungen im Freien. Die Sonnenstrahlen reizen dabei die unter der Schädeldecke liegenden Hirnhäute.

Besonders anfällig für einen Sonnenstich sind Kinder sowie glatzköpfige oder auf dem Kopf wenig behaarte Personen.

Typische Symptome bei einem Sonnenstich sind zum Beispiel

Beachten Sie: Bei einem Sonnenstich treten die Beschwerden oft erst einige Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne auf. Es ist also durchaus möglich, dass sich eine Person schon wieder längere Zeit in einem Gebäude oder im Schatten aufhält und dann erst die für einen Sonnenstich typischen Anzeichen entwickelt.
Häufig bessert sich der Zustand des Betroffenen schon, wenn er sich in den Schatten begibt und für ausreichende Kühlung gesorgt wird. Weitere Sonneneinstrahlung muss bei einem Sonnenstich unbedingt verhindert werden. Im Zweifelsfall sollten Sie nicht zögern, einen Arzt zurate zu ziehen!

Meist vergehen die Beschwerden ohne Folgen wieder – in manchen Fällen kann ein Sonnenstich aber auch gefährlich sein. So kann beispielsweise eine Hirnhautentzündung entstehen, welche bleibende Hirnschäden nach sich ziehen kann.

Hat eine Person mit Sonnenstich das Bewusstsein verloren oder ist das Bewusstsein deutlich getrübt, müssen Sie umgehend einen Notarzt alarmieren und Erste Hilfe leisten.

Um Komplikationen durch einen Sonnenstich zu vermeiden, hilft vor allem eins: vorbeugen! Meiden Sie die pralle Mittagssonne, nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich und achten Sie auf einen ausreichenden Kopfschutz, wenn Sie sich der Sonne aussetzen!

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