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Sonnenstich (Insolation)

Sonnenstich (Insolation): Verlauf

Stand: 1. Juni 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

In den meisten Fällen bilden sich die Beschwerden wieder vollständig zurück, wenn der Betroffene die Sonne meidet.

Zu beachten ist, dass die Symptome eines Sonnenstichs (Insolation) oft erst mehrere Stunden nach der Sonneneinstrahlung auftreten. Dies trifft besonders für kleine Kinder zu.

Komplikationen

Ein Sonnenstich kann zu Bewusstseinsstörungen und zur Bewusstlosigkeit führen.

Durch die lange und starke Sonneneinstrahlung kann sich in schweren Fällen ein Hirnödem (Flüssigkeitsansammlung im Hirngewebe) bilden. Ein Hirnödem erhöht den Druck im Schädel. In schweren Fällen kann es daraufhin zu einem Krampfanfall kommen oder, wenn wichtige Steuerungszentren des Gehirn eingeklemmt werden, zum Atemstillstand oder Koma. Ein solcher Zustand ist lebensgefährlich.

Die Sonnenstrahlung reizt die Hirnhäute und kann vor allem bei kleinen Kindern eine Hirnhautentzündung (Meningitis) zur Folge haben. In solchen Fällen kommt es mitunter zu einer lebensbedrohlichen, nicht umkehrbaren Hirnschädigung.

Weiterlesen: Sonnenstich (Insolation): Vorbeugen

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