Sonnenbrand (akute Lichtdermatose, Dermatitis solaris)

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Sonnenbrand (akute Lichtdermatose, Dermatitis solaris)

Sonnenbrand (akute Lichtdermatose, Dermatitis solaris): Therapie

Stand: 11. Mai 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei Sonnenbrand sollte die Therapie (akute Lichtdermatose, Dermatitis solaris) möglichst frühzeitig erfolgen. Die Behandlung hängt von dem Schweregrad der Verbrennung ab.

In jedem Fall sollte man jegliche weitere Sonnenbestrahlung vermeiden, bis der Sonnenbrand vollständig abgeheilt ist. Kühlende, feuchte Umschläge und Feuchtigkeitsgels und -lotionen, welche mehrmals täglich im Wechsel auf die betreffenden Stellen aufgetragen werden, wirken lindernd. Gegen die Schmerzen helfen Medikamente auf Basis von Acetylsalicylsäure oder Paracetamol, die gleichzeitig entzündungshemmend wirken. Zudem ist es empfehlenswert, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, zum Beispiel in Form von Wasser oder Saftschorlen. In der Phase der Abheilung sollte man die betroffenen Hautstellen mithilfe einer rückfettenden Creme besonders pflegen.

Bei stärkeren Verbrennungen mit Blasenbildung und Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost oder Kreislaufkollaps sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Um die Entzündung zu hemmen, werden häufig Glukokortikoide in Form von Cremes oder Medikamenten verschrieben.

Bei ausgeprägten, großflächigen Verbrennungen sollten insbesondere ältere Personen und Kinder stationär im Krankenhaus überwacht werden.

Weiterlesen: Sonnenbrand (akute Lichtdermatose, Dermatitis solaris): Verlauf

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