Startseite > Krankheiten > Somatoforme Funktionsstörung > Ursachen
Stand: 1. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Für eine somatoforme autonome Funktionsstörung gelten mehrere Risikofaktoren als mögliche Ursachen: So können beispielsweise seelische (= psychische) Faktoren zur Entstehung körperlicher (= somatischer) Beschwerden führen (psychosomatische Ursache). Doch keiner der infrage kommenden Risikofaktoren ist alleiniger Auslöser einer solchen Funktionsstörung. Wahrscheinlich ist eine Wechselwirkung zwischen den einzelnen Faktoren ausschlaggebend.
Bei manchen Menschen kommen für die somatoforme autonome Funktionsstörung erbliche Ursache infrage: Für eine erblich bedingte Veranlagung (sog. genetische Prädisposition) spricht, dass somatoforme autonome Funktionsstörungen familiär gehäuft auftreten können – vor allem bei Verwandten ersten Grads.
Für die somatoforme autonome Funktionsstörung können als Ursachen auch biologische Auffälligkeiten eine Rolle spielen: Sie tragen als Risikofaktor für eine somatoforme autonome Funktionsstörung möglicherweise dazu bei, dass die somatoforme Erkrankung aufrechterhalten bleibt. Zu diesen Auffälligkeiten gehören veränderte körperliche Abläufe wie beispielsweise bestimmte Atmungsmuster, veränderte Körperwahrnehmung nach schweren Unfällen oder Krankheiten sowie die verringerte Fähigkeit, sich körperlich an bestimmte Umweltbedingungen anzupassen.
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