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Stand: 1. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine somatoforme autonome Funktionsstörung macht eine frühzeitige Therapie ratsam, um zu verhindern, dass die Störung dauerhaft bestehen bleibt. Wichtig ist dabei, dass Sie den Zusammenhang zwischen Ihren körperlichen Empfindungen und psychischen Vorgängen erkennen lernen.
Wenn Sie eine somatoforme autonome Funktionsstörung haben, sind zur Therapie unter anderem Entspannungsverfahren geeignet: Die Entspannung soll verhindern, dass sich Ihre Beschwerden durch Angst und eine damit verbundene Erhöhung der Muskelspannung und vegetative Erregung verstärken.
Wenn es mithilfe der Entspannungsmethoden gelingt, Ihre Anspannung zu vermindern, lindert dies die durch die somatoforme autonome Funktionsstörung hervorgerufenen Beschwerden. Am häufigsten kommen zur Therapie autogenes Training, progressive Muskelentspannung und Biofeedback zum Einsatz. Allerdings ist nicht jede Entspannungsmethode auch für jeden Betroffenen geeignet.
Gegen eine somatoforme autonome Funktionsstörung kann zur Therapie auch operantes Verhaltenstraining zum Einsatz kommen: Das operante Verhaltenstraining ist besonders dann geeignet, wenn Sie durch die somatoforme autonome Funktionsstörung ein ausgeprägtes Schonverhalten entwickelt haben. Bei diesem Training lernen Sie, wieder aktiver am Leben teilzunehmen und Ihr Schonverhalten, das Beschwerden fördert, abzubauen. Es ist ratsam, Ihren Partner oder Ihre Partnerin – wenn möglich – in die Therapie miteinzubeziehen. Zum operanten Verhaltenstraining gehören folgende Elemente:
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