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Skoliose: Vorbeugen

Veröffentlicht von: Till Hansmeier (22. Februar 2013)

Einer Skoliose können Sie nicht wirksam vorbeugen, da in den meisten Fällen die Ursache für die Wirbelsäulenverkrümmung unbekannt ist.

Allerdings können Sie einem ungünstigen Verlauf einer Skoliose vorbeugen: Je früher Sie erkennen, dass sich eine Fehlstellung der Wirbelsäule entwickelt, desto weniger aufwendig und belastend sind die zur Skoliose-Behandlung notwendigen Maßnahmen und desto größer sind ihre Erfolgsaussichten. Bei einer rechtzeitig erkannten und behandelten Skoliose gelingt es in der Regel, die Notwendigkeit einer Operation abzuwenden.

Daher ist es ratsam, die Haltung Ihres Kindes regelmäßig zu kontrollieren. Dabei ist der einfache Vorbeugetest geeignet, um die besonders häufige Skoliose im Brustbereich zu erkennen: Beim Vorbeugen mit freiem Oberkörper und locker herunterhängenden Armen malt sich die Wirbelsäule durch die Haut ab, sodass Sie prüfen können, ob die Wirbelsäule in einer geraden Linie verläuft und ob auf einer der beiden Seiten ein Rippenbuckel zu sehen ist. Besteht der Verdacht auf eine Unregelmäßigkeit, lassen Sie Ihr Kind von einem Orthopäden untersuchen.

Liegt aufgrund einer anderen Erkrankung ein erhöhtes Risiko für die Ausbildung einer Skoliose vor, ist es in jedem Fall ratsam, die Wirbelsäulenhaltung regelmäßig orthopädisch überprüfen zu lassen. Unter bestimmten Umständen können Sie einer Skoliose auch durch spezielle Maßnahmen vorbeugen: So ist es bei einer Beinlängendifferenz empfehlenswert, den Unterschied durch eine einseitige Absatzerhöhung auszugleichen und die Rückenmuskulatur durch eine entsprechende Physiotherapie zu stärken.






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