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Skoliose: Verlauf

Veröffentlicht von: Till Hansmeier (22. Februar 2013)

Prognose

Bei einer Skoliose hängen Verlauf und Prognose in hohem Maß von der Ursache der Wirbelsäulenverkrümmung, dem Alter der Betroffenen und dem Zeitpunkt der Diagnose ab:

  • Säuglingsskoliose: Säuglingsskoliosen sind entweder angeboren oder entstehen im ersten Lebensjahr. In 80 Prozent der Fälle bildet sich die Skoliose im weiteren Verlauf von selbst zurück.
  • Infantile Skoliose: Infantile Skoliosen treten im zweiten und dritten Lebensjahr vermehrt bei Jungen auf und zeigen häufig einen ungünstigen Verlauf.
  • Juvenile Skoliose: Juvenile Skoliosen treten zwischen dem vierten Lebensjahr und der Pubertät auf. Ihre Prognose verbessert sich mit zunehmendem Alter der Kinder.
  • Adoleszentenskoliose: Adoleszentenskoliosen entwickeln sich in der Pubertät und haben eine günstige Prognose.

Je länger die Wirbelsäule noch wächst, desto besser stehen die Chancen, korrigierend in den Skoliose-Verlauf einzugreifen. Somit hat eine Skoliose beim Säugling in der Regel eine gute Prognose: Oft ist hier eine Heilung allein durch eine konsequente Bauchlagerung und krankengymnastische Behandlung möglich. Auch eine ohne erkennbare Ursache auftretende (idiopathische) Skoliose im Kindes- und Jugendalter kann man, frühzeitig erkannt und konsequent behandelt, häufig wirksam korrigieren.

Eine regelmäßige Kontrolle auch während der Skoliose-Therapie, vor allem in den Wachstumsschüben und der Pubertät, ist entscheidend für den weiteren Verlauf. Dabei gilt allgemein: Je früher es gelingt, die Skoliose zu erkennen, desto weniger aufwendig und belastend sind die nötigen Therapiemaßnahmen.






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