Startseite > Krankheiten > Skoliose > Therapie
Stand: 22. Februar 2013Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die Skoliose-Therapie kann verschiedene nicht-operative und operative Maßnahmen umfassen. Welche Behandlung im Einzelfall am besten geeignet ist, hängt von der Ursache und dem Ausmaß der Wirbelsäulenfehlstellung sowie vom Alter der Betroffenen ab.
Die Skoliose im Säuglingsalter kann man in vielen Fällen durch konsequente Bauchlagerung und verschiedene krankengymnastische Übungen heilen. Das Ziel dieser Skoliose-Therapie besteht darin, die normalen Bewegungen des Kindes so zu lenken, dass sich die Fehlhaltung korrigiert. Bei einer Skoliose bei älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen besteht die Behandlung meist aus drei Stufen.
Gegen eine beginnende leichte Skoliose mit wenig ausgeprägter Wirbelsäulenverkrümmung kommt zur Therapie vor allem krankengymnastische Übungen (bzw. Physiotherapie) zum Einsatz: Bei einer leichten Skoliose fördern aktive Übungen den Muskelaufbau und helfen, ein gutes Körpergefühl für eine aufrechte symmetrische Haltung und Bewegung zu entwickeln. Neben diesen Übungen können bei leichter Skoliose zur Behandlung zusätzlich neurophysiologische und Elektrostimulationsverfahren zum Einsatz kommen, um bestimmte Muskelgruppen anzuregen. Das Ziel ist es, die Fehlstellung der Wirbelsäule weitgehend zu korrigieren.
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