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Skoliose: Symptome

Veröffentlicht von: Till von Bracht (22. Februar 2013)

Die für eine Skoliose typischen Symptome sind auf die Verkrümmung der Wirbelsäule zurückzuführen. Ihr Ausmaß hängt davon ab, wie schwer die Wirbelsäulenverkrümmung ist und wie lange sie schon besteht.

Kennzeichnend für eine Skoliose im Säuglingsalter sind Symptome, die man als Schräglagesyndrom bezeichnet: Die betroffenen Kinder nehmen eine schiefe Lage ein, die durch eine C-förmig verkrümmte Wirbelsäule im Brust- und Lendenbereich bedingt ist. Meist ist eines der Hüftgelenke nach innen gedreht (Adduktionsstellung). Darüber hinaus hält der Säugling den Hals schief.

In der Mehrzahl der Fälle zeigt sich eine Skoliose jedoch erst bei Kindern im Alter von zehn bis zwölf Jahren durch die typischen Fehlstellungen. Daneben verursacht die Skoliose meist längere Zeit keine weiteren Symptome – die meisten Kinder mit Skoliose haben also keine Schmerzen. Erst ab Mitte bis Ende des dritten Lebensjahrzehnts kommt es vor allem nach längerem Sitzen oder Stehen unterhalb der Verkrümmung zu Beschwerden.

Bei Skoliose entstehen die Schmerzen zum einen, weil die krumme Wirbelsäule über eine Fehlhaltung zu ständig verspannten Muskeln führt. Neben den typischen Rückenschmerzen können hierdurch auch Schulterschmerzen, Nackenschmerzen und Kopfschmerzen entstehen, teils tun auch die Knie und Fußgelenke weh. Zum anderen nutzt sich die Wirbelsäule durch ihre dauerhafte Fehlstellung verstärkt ab (Degeneration). Dieser vorzeitige Verschleiß führt dazu, dass die mit der Skoliose verbundenen Beschwerden mit der Zeit zunehmen. Erfolgt keine angemessene Behandlung, kann die Skoliose durch die anhaltende Verkürzung des Rumpfs im höheren Lebensalter schwerwiegendere Symptome auslösen – wie eine Minderung der Leistung von Herz und Lunge.






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