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SkolioseSkoliose: DiagnoseStand: 21. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei einer Skoliose erfolgt die Diagnose meistens im Alter von etwa zehn bis zwölf Jahren: Die betroffenen Kinder kommen häufig wegen der von den Eltern entdeckten Fehlstellungen zum Arzt. Bei Verdacht auf eine Skoliose befragt der Arzt die Betroffenen zunächst und untersucht sie anschließend. Die Krankengeschichte ist nicht nur wichtig für die Diagnose der Skoliose selbst, sondern auch für die Suche nach ihren möglichen Ursachen. Bei der körperlichen Untersuchung kann der Arzt den Verlauf der Wirbelsäule (und somit ihre Verkrümmung) anhand der sogenannten Dornfortsätze durch die Haut hindurch sehen und tasten. Eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule lässt sich so leicht feststellen. Da die meisten idiopathischen Skoliosen im Brustbereich liegen (thorakale Skoliose), kommt zur Diagnose der sogenannte Vorbeugetest zum Einsatz: Neigt man sich hierbei nach vorn, treten die Rippen stark heraus und bilden einen Rippenbuckel. Eine Skoliose im oberen Brustbereich kann der Arzt daran feststellen, dass die Schultern nicht auf gleicher Höhe stehen. Betrifft die Skoliose den Lendenbereich, sind die beiden Dreiecke zwischen der Taille und den seitlich am Rumpf herunterhängenden Armen (Taillendreiecke) unterschiedlich ausgebildet und es besteht ein Lendenwulst auf einer Seite. Mithilfe einer Röntgenuntersuchung in zwei Ebenen ist es möglich, die Form und das Ausmaß der Skoliose zu beurteilen. Die Stärke der Krümmung der Wirbelsäule kann der Arzt über eine besondere Winkelmessungsmethode ermitteln. Außerdem ist im Kindesalter bei der Diagnose eine Röntgenaufnahme der Handknochen wichtig, um das Skelettalter zu bestimmen und so die Prognose anhand des noch zu erwartenden Wachstums beurteilen zu können. Weiterlesen: Skoliose: Therapie Das könnte Sie auch interessieren
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